Die Leute von dort

J.Walter

Lyrik

Komp. Thomas Natschinski

Text: Gisela Steineckert

Die Leute von dort
sind Fremde im Land
man geht ihnen hier
nur ungern zur Hand
Sie kochen zu scharf
und stellen sich stumm
es dreht sich nach uns
ja auch keiner um
Das eigene Wort
hat keiner verlernt
so weit von zuhaus
ist zu weit entfernt
bei uns ist es kalt
oft lang und zu bald
sie bleiben uns fremd
das Fremde bleibt fremd
Wir sagen, die sind
halt anders als wir
die Sitten von dort
die wolln wir nicht hier
Aus altem Geschlecht
ihr Brauch und ihr Recht
das passt uns nicht her
wir sind selber wer
Wir Leute von hier
ziehn gerne fernhin
zu Himmeln tiefblau
und leichterem Sinn
Das Fremde am Meer
das lieben wir sehr und
atmen den Duft
aus seidener Luft
Wie schön ist die Sprache
der leichtere Gang
und nachts der Gesang
ein zweites zuhaus
Wie schön ist die Sprache
der leichtere Gang und
nachts der Gesang
so hält man das aus
Wie schön ist die Sprache
der leichtere Gang
welch uralter Klang
zuhaus ist zuhaus
Die Leute von hier
ziehn gerne fernhin
zu Himmeln tiefblau
und leichterem Sinn
Die Leute von dort
verwöhnen uns gern
wir fühln uns als Gast
und'n bisschen als Herrn

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.