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Die Nixe |
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Transit |
Lyrik |
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Komp. Siegfried Scholz |
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Text: Siegfried Scholz |
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Im Nebelgewölk lag der See |
| und ich war ganz allein. |
| Und mir schien zauberhafte Wesen |
| tanzten und lockten im Dämmerschein. |
| Mit schneeweißem Leib und blondem Haar |
| tauchten sie auf und kämmten sich lange, |
| und wie ich noch träumte |
| kam mir in den Sinn |
| das Sagenlied, |
| das man manchmal noch sang. |
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Einst saß am See ein junger Mann bei Mondschein |
| und es schwebte vor ihm |
| eine Nixe einsam auf den Wellen, |
| die lockte ihn, wollt` ihn mit sich zieh `n, |
| doch er brachte sie an `s Ufer und fragte sie |
| woher sie komme und wer sie sei`. |
| Nur zärtliche Blicke und Hände halten, |
| sonst blieb sie stumm, doch es klang wie verzeih ! |
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Er nahm sie zur Frau und lebte mit ihr |
| unendlich glücklich bis an dem Tag |
| wo Falschheit und Neid ihm zuflüsterten |
| es verdirbt dich ein böses Weib. |
| Mit dem Kind was sie ihm geboren |
| ging er zu ihr, sie sollte endlich gestehn` |
| ihren Namen, und ihre Herkunft sagen |
| sonst würde sie das Kind nie wiedersehn`! |
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Weil sie ein Nixe war |
| gingen böse Worte von Mund zu Mund |
| weil sie ganz anders war |
| wurde sie verleumdet ganz ohne Grund. |
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In ihrer Angst fing sie zu sprechen an, |
| da ich reden muss ist unser Glück vorbei. |
| Ich bin aus dem Undinen Geschlecht, |
| das liegt in den Tiefen der Gewässer frei. |
| Nun darf ich dich nicht mehr lieben, |
| darf nicht mit dir leben, muss von dir gehen. |
| Sie küsste ihn zärtlich und entschwand, |
| ließ sich nie wieder seh `n. |
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Als das Kind herangewachsen war |
| ging es nah an den Strand. |
| Da taucht die Mutter aus den Fluten, |
| erfasste es mit ihrer Hand. |
| Und sie zog es in die Tiefe hinab, |
| zu sich, in ihre Nixenwelt. |
| Und manchmal sieht man über `m Wasser |
| sie schweben, |
| so scheint es wenn der Nebel fällt. |
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Weil sie ein Nixe war |
| gingen böse Worte von Mund zu Mund |
| weil sie ganz anders war |
| wurde sie verleumdet ganz ohne Grund. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.