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Was von mancher alten Burg |
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an Resten übrig blieb. |
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In der einst ein Ritter hauste und sein
Unwesen trieb. |
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Was an Grausamkeit geschah |
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kein Mauerstein verrät. |
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Was in dieser Zeit geschah nur in der Sage
steht. |
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So wird erzählt, |
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erzählt von einem Tyrann. |
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wie er alles gequält, |
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sich neue Pein ersann. |
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In jeder Nacht ein andres Opfer er fand. |
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Und seiner Macht kein Wesen widerstand. |
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Es geht jeder Krug so lang` zu Wasser |
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bis er bricht. |
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Eines Opfer schlug dem Herrscher in `s
Gesicht. |
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Doch mit seinem Leben musst |
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er diese Tat bezahl `n. |
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Und er rief hinaus den Fluch |
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bevor sein Ende kam. |
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Rot, rot wie Blut soll werden dieser Stein, |
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soll nach meinem Tod Beweis des Unrechts
sein. |
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Rot, rot wie Blut soll künden immerfort |
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Rot, rot wie Blut soll werden dieser Ort. |
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Und so ging dahin die Zeit, |
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sein Fluch hat sich erfüllt. |
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Und des Ritters Herrlichkeit |
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sie ward hinweg gespült. |
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Nackt und öde zeigte sich die Stätte des
Geschehns`. |
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Und ein roter Berg ist heut` an diesem Ort
zu sehn. |
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So erzählt die Sage uns aus längst
vergangner Zeit. |
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Scheint auch vieles märchenhaft sie hat doch
Gültigkeit. |
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Und im Herzen reift die Tat dem Bösen zu
widersteh `n. |
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Wenn so viele Grausamkeiten heute noch
geschehn`. |
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Rot, rot wie Blut müsst werden
jeder Stein. |
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für alle Zeit Beweis des Unrechts sein. |
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Rot, rot wie Blut jeder Ort. |
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Rot, rot wie Blut oll künden immerfort. |
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So erzählt die Sage uns aus längst
vergangner Zeit. |
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Scheint auch vieles märchenhaft sie hat doch
Gültigkeit. |
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Und im Herzen reift die Tat dem Bösen zu
widersteh `n. |
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Wenn so viele Grausamkeiten heute noch
geschehn`. |
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Rot, rot wie Blut müsst werden
jeder Stein. |
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für alle Zeit Beweis des Unrechts sein. |
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Rot, rot wie Blut jeder Ort. |
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Rot, rot wie Blut oll künden immerfort. |