Die Sage

Stern Meissen

Lyrik

Komp. Martin Schreier / Lothar Kramer

Text: Norbert Jäger

Was von mancher alten Burg

an Resten übrig blieb.
In der einst ein Ritter hauste und sein Unwesen trieb.
Was an Grausamkeit geschah
kein Mauerstein verrät.
Was in dieser Zeit geschah nur in der Sage steht.
So wird erzählt,
erzählt von einem Tyrann.
wie er alles gequält,
sich neue Pein ersann.
In jeder Nacht ein andres Opfer er fand.
Und seiner Macht kein Wesen widerstand.
 

Es geht jeder Krug so lang` zu Wasser

bis er bricht.
Eines Opfer schlug dem Herrscher in `s Gesicht.
Doch mit seinem Leben musst
er diese Tat bezahl `n.
Und er rief hinaus den Fluch
bevor sein Ende kam.
Rot, rot wie Blut soll werden dieser Stein,
soll nach meinem Tod Beweis des Unrechts sein.
Rot, rot wie Blut soll künden immerfort
Rot, rot wie Blut soll werden dieser Ort.
 
Und so ging dahin die Zeit,
sein Fluch hat sich erfüllt.
Und des Ritters Herrlichkeit
sie ward hinweg gespült.
Nackt und öde zeigte sich die Stätte des Geschehns`.
Und ein roter Berg ist heut` an diesem Ort zu sehn.
 

So erzählt die Sage uns aus längst vergangner Zeit.

Scheint auch vieles märchenhaft sie hat doch Gültigkeit.
Und im Herzen reift die Tat dem Bösen zu widersteh `n.
Wenn so viele Grausamkeiten heute noch geschehn`.
 

Rot, rot wie Blut müsst werden jeder Stein.

für alle Zeit Beweis des Unrechts sein.
Rot, rot wie Blut jeder Ort.
Rot, rot wie Blut oll künden immerfort.
 

So erzählt die Sage uns aus längst vergangner Zeit.

Scheint auch vieles märchenhaft sie hat doch Gültigkeit.
Und im Herzen reift die Tat dem Bösen zu widersteh `n.
Wenn so viele Grausamkeiten heute noch geschehn`.
 

Rot, rot wie Blut müsst werden jeder Stein.

für alle Zeit Beweis des Unrechts sein.
Rot, rot wie Blut jeder Ort.
Rot, rot wie Blut oll künden immerfort.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.