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Die Zukunft |
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Gundi |
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Lyrik |
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Komp. Gerhard Gundermann |
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Text: Gerhard Gundermann |
Die Zukunft ist ´ne abgeschoss´ne Kugel, |
| auf der mein Name steht und |
| die mich treffen muss. |
| Und meine Sache ist, wie ich sie fange |
| mit`n Kopp, mit`n Arsch; mit der Hand |
| oder mit der Wange |
| trifft sie mich wie ein Torpedo oder trifft |
| sie wie ein Kuss. |
| Die Zukunft ist ein unentdecktes Land |
| schnelle Hasen, wilde Wölfe füll`n den Wald, |
| und meine Sache ist nun, wen ich jage |
| ob ich mich zu den Hasen oder Wölfen schlage, |
| sterb` ich mit der einen oder |
| werd ich mit der ander`n alt. |
| Die Zukunft ist ein abgeben`nes Päckchen |
| das liegt auf der Flurgardrobe und tickt leis |
| und ob ich`s aufreiss oder ignoriere |
| ob`s voll Sprengstoff ist |
| oder voller Wertpapiere |
| es ist mein; ich hab s bestellt, |
| es ist mein erster Preis. |
| Die Zukunft ist die kleine blasse Frau |
| die in Zeitlupe aus meinen Zimmern geht. |
| Und meine Sache ist, wie ich sie lasse, |
| schiebe, werfe oder nach ihr fasse, |
| doch sie wird gehn, so wie der Wind |
| aus meinen Segeln geht. |
| Die Zukunft ist `ne abgeschoss`ne Kugel |
| auf der mein Name steht, |
| die mich treffen muss. |
| Und meine Sache ist, wie ich sie fange |
| mit`n, Kopf mit der Hand |
| oder mit der Wange, |
| trifft sie mich wie ein Torpedo oder trifft |
| sie wie ein Kuss. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.