Dschigiten Legende - Babylon

Dschigiten - Legende

Babylon   Lyrik

Komp. Victor Heyse

Text. Karl-Werner-Plath

 
Aus dem Volke der Dschigiten zog vor langer zeit
einst ein Jüngling auf zum Kampfe, blutig war der Streit.
Prächtig das Gewand, ein Schwert von reich verziertem Stahl,
ritt er in die Berge, ließ die Braut zurück im Tal.
 
So geht die Legende aus uralter Zeit, Dschigiten erzählen die Legende noch heut,
so geht die Legende aus uralter Zeit, Dschigiten erzählen die Legende noch heut.
 
Doch sein Mädchen konnt` nicht warten, sattelte ein Pferd,
ritt dorthin wo auch der Jüngling kämpfte mit dem Schwert.
Auf dem Kampfplatz der Dschigiten endlich angelangt,
sah sie wie ein Feind gerade auf den Liebsten drang.
Und sie warf sich vor die Klinge, eh sie ihn beweint,
wollte lieber mit ihm bleiben auch im Tod vereint.
Doch da ließ die Waffen sinken ringsum tief gerührt,
Freund und Feind, und sie hat ihren Liebsten heimgeführt.
 
So geht die Legende aus uralter Zeit, Dschigiten erzählen die Legende noch heut,
so geht die Legende aus uralter Zeit, Dschigiten erzählen die Legende noch heut.

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