|
Du kannst bleiben |
||
|
V.Fischer |
|
Lyrik |
|
Komp. Rainer Husel |
||
|
Text: Rainer Husel |
||
| Den Kopf so leer wie drei mal null |
| Die Langeweile fühlt sich wohl, |
| Ich such in mir nach mehr Idee, |
| Weiß nicht genau, was ich hier soll. |
| Mein Gegenüber hat sich |
| hinter einer Zeitung tief geduckt |
| Und diesem Mann hab ich nun bald |
| `ne Beule an den Kopf geguckt. |
| Er liest fleißig, sitzt da wie gemalt |
| und ich stell mir vor, wie er es sagt: |
| Du kannst bleiben, solang du magst, |
| Wenn du willst, auch die ganze Nacht. |
| Du kannst bleiben, solange du magst. |
| Ich bin da, bin ganz nah, heut Nacht. |
| Wie sag ich`s diesem Mann da bloß, |
| Dass ich noch keine Bleibe habe. |
| Wenn man sich so trivial erklärt, |
| Gilt man doch gleich als unbegabt. |
| Doch nun wird`s eilig, |
| denn er zieht schon seinen Mantel an, |
| Ich frag ihn hastig, ob ich seine Zeitung haben kann. |
| Es ist so kalt nachts |
| Neugier blickt aus ihm |
| Und ich hoffe, dass er gleich sagt: |
| Du kannst bleiben, solang du magst, |
| Wenn du willst, auch die ganze Nacht. |
| Du kannst bleiben, solange du magst. |
| Ich bin da, bin ganz nah, heut Nacht. |
| Ich bin ganz offen, |
| denn mein Publikum belüg ich nicht. |
| Er nahm mich mit |
| und lagen wir auch ganz schön dicht. |
| Nur durch `ne dünne Neubauwand getrennt, |
| und vorm Schlafengehen sagte er zu mir: |
| Du kannst bleiben, solang du magst, |
| Wenn du willst, auch die ganze Nacht. |
| Du kannst bleiben, solange du magst. |
| Ich bin da, bin ganz nah, heut Nacht. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.