Dünnes Eis

City

Lyrik

Komp. Fritz Puppel - Toni Krahl

Text Alfred Roesler

 

Wir sind dran gewöhnt

das die Sonne aufgeht,
das die Bäume wachsen
und das Windrad sich dreht.
Das Kinder lachen
und Lachmöwen schrein.
Doch morgen kann das alles Vergangenheit sein.
 

Wir fühlen uns gut,

weil es immer so war.
Wir halten die Stellung
und wir bezahlen in bar,
wir wissen was schmeckt
und wie sich die Liebe anfühlt.
Doch morgen kann`s sein,
dass das gar nichts mehr gilt.
 

Denn Morgen ist das

was man heute nicht weiß.
Wir laufen zusammen
über hauchdünnes Eis.
 

Lass mich nicht los,

lass mich bitte nicht los,
denn das Wasser ist so tief
und die Nacht ist so groß.
 

Wir bauen auf Vernunft,

jedenfalls glauben wir das,
unsre Erde ist rund
und das Leben macht Spass.
Unsre Meinung steht fest,
unser Haus ist aus Stein,
doch und morgen kann`s sein,
und der Himmel stürzt ein.
 

Denn morgen ist das

was man heute nicht weiß.
Wir laufen zusammen
über hauchdünnes Eis..
 

Lass mich nicht los,

bitte lass mich nicht los,
lass mich nicht los.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.