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Wir sind dran gewöhnt |
| das die Sonne aufgeht, |
| das die Bäume wachsen |
| und das Windrad sich dreht. |
| Das Kinder lachen |
| und Lachmöwen schrein. |
| Doch morgen kann das alles
Vergangenheit sein. |
| Wir fühlen uns gut, |
| weil es immer so war. |
| Wir halten die Stellung |
| und wir bezahlen in bar, |
| wir wissen was schmeckt |
| und wie sich die Liebe anfühlt. |
| Doch morgen kann`s sein, |
| dass das gar nichts mehr gilt. |
| Denn Morgen ist das |
| was man heute nicht weiß. |
| Wir laufen zusammen |
| über hauchdünnes Eis. |
| Lass mich nicht los, |
| lass mich bitte nicht los, |
| denn das Wasser ist so tief |
| und die Nacht ist so groß. |
| Wir bauen auf Vernunft, |
| jedenfalls glauben wir das, |
| unsre Erde ist rund |
| und das Leben macht Spass. |
| Unsre Meinung steht fest, |
| unser Haus ist aus Stein, |
| doch und morgen kann`s sein, |
| und der Himmel stürzt ein. |
| Denn morgen ist das |
| was man heute nicht weiß. |
| Wir laufen zusammen |
| über hauchdünnes Eis.. |
| Lass mich nicht los, |
| bitte lass mich nicht los, |
| lass mich nicht los. |