Ebbe und Flut

Magdeburg

Lyrik

Komp. Dietrich Kessler

Text: Ingeburg Branoner

Sonne sinkt, Tag ertrinkt in der Nacht.

Und am Himmel noch ein Glühen.
Traum fängt mich, fängt auch dich,
bricht den Bann.
Streift von uns die Tages Mühen.
Regungslos und so bloß liegen wir,
langsam glätten sich die Wogen.
 

Die Erde kreist in unserm Blut,

wir sind wie Ebbe, sind wie Flut.
 

Uhrenschlag, neuer Tag findet uns,

hingestreckt auf unseren Träumen.
Dunkel flieht, Sonne zieht ihre Bahn,
treibt uns hoch zu neuen Ufern.
 

Die Erde kreist in unserm Blut,

wir sind wie Ebbe, sind wie Flut.
 

Die Erde kreist in unserm Blut,

wir sind wie Ebbe, sind wie Flut.
...

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