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Ein Leben lang

Karussell

Lyrik

Komp. Jochen Hohl

Text: Kurt Demmler

 

Großer Kinderaugen, abenteuerwild
Jedes kleine Abziehbild
Alles was man sieht, sieht man zum ersten Mal
Keiner kennt noch Zeit und Zahl

Doch allmählich mit den Jahren, da hat man erfahren
Alles was im Leben etwas wiegt
Und zu erst liebt da liebt man das, was man nie bekommen kann
Und zu letzt da liebt man was man kriegt

Oh, ein Leben lang – auf der ausgetretenen Bahn
Täglich gleicher Trott und Tran
Oh, ein Leben lang – alles fertig, alles klar
Was noch sein wird, alles war

Tausend Scheidewege sieht man noch als Kind
Später sieht man keine mehr
Da geht nur noch ein Weg und den geht man fort
So auf Nimmerwiederkehr

Eine Lehre, ein Beruf, langsam wächst der Pferdehuf
Und klebt also fest an einer Stadt
Eine Sehnsucht, ein Beschluss, eine, die man nehmen muss
Und die man bis an das Sterben hat

Oh, ein Leben lang – auf der ausgetretenen Bahn
Täglich gleicher Trott und Tran
Oh, ein Leben lang – alles fertig, alles klar
Was noch sein wird, alles war

Vor der ganzen weiten Welt, blieb mir ein schmales Feld
Das ich mühsam grab und die Sorge um das Geld
Und ich horte, was ich gab, lang das ich was gab
Alles ist bestellt und gebrochen ist der Stab

Oh, ein Leben lang – auf der ausgetretenen Bahn
Täglich gleicher Trott und Tran
Oh, ein Leben lang – alles fertig, alles klar
Was noch sein wird, alles war

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.