Ein Tag der bleibt fürs Leben

Brot&Salz

Lyrik

 

Komp. Thomas Natschinski

 

Text: Fritz Jochen Kopka

 

Wenn ich so kalt werd, wie Gebirgsbäche sind,

und mich verberge vor dem haltlosen Wind,
dann soll ein Tag wie dieser über mir sein,
mit soviel Sonne, das die Augen aufschrein.
 

Ein Tag, der bleibt fürs Leben,

so hell war nie ein Tag.
Ein Tag, der bleibt fürs Leben,
und ich ahn in diesem Licht, was ich vermag !
 

Hier ist aus Stein mein Heim, mein Lager so weich,

doch etwas andres als Besitz macht mein Leben reich.
Ich könnte fort gehn,
würd nicht aufhörn zu gehn
in diesem Licht, und dieses Licht blieb bestehn.
 

Ein Tag, der bleibt fürs Leben ...

 

Bleib stehn, bleib Sonne ! Bleib für alle Zeit stehn !

Die Erde glüht, da ist kein Baum, der nicht blüht.
Bleib stehn, bleib Sonne ! Bleib für alle Zeit stehn !
Da ist kein Halm, der nicht sein Bestes hergibt.
 

Und hier bist du, ich könnte fortgehn von dir.

Und hier bin ich, du könntest fortgehn von mir.
Hier ist mein Haus, doch hier ist auch dein Gesicht,
und nachts bleibt darin von der Sonne das Licht.
 

Ein Tag, der bleibt fürs Leben ...

 

Bleib stehn, bleib Sonne `! Bleib für alle Zeit stehn !

...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.