Einmal

Demmler

Lyrik

Komp. & Text: Kurt Demmler

 
... Und so – nein, nein, gar nicht. Nein, so was kann man doch gar nicht stehen lassen. So was kann man auch gar nicht beklatschen, wenn man eigentlich schon klüger ist und es eigentlich schon besser weiß. Und ich glaube, Ihr wißt es auch schon besser...
 
Eine Rose ist nur einmal
und in allem andern keinmal
denn ich habe sie genossen
und ich habe sie gegossen
sie gehänselt und verehrt
ihrer Einfalt zugehört
warm die Wurzeln eingepackt
in des Winters Kältezeit
Sie gelitten
sie beschnitten
und bewahrt vor
einem dritten
 
Meine Rose ist nur einmal
und in allem andern keinmal
Was ich sah, das konnt' sie sehen
was ich nicht verstand, verstehen
Wenn ich einsam war, geschah
weiter nichts als: sie war da
War ich in den Kampf gesandt
war sie mir mein Hinterland
 
Sie war leise
sie war weise
und das letzte
Ziel der Reise

  

Meine Rose ist nur einmal
und in allem andern keinmal

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.