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Electra Fan Club Januar 1975 |
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Informationsblatt Am 01.06.1965 gründete Bernd Aust die ELECTRA - COMBO Dresden. Hinter der damaligen Besetzung verbargen sich solche bekannte Musiker wie Conrad Bauer ( damals lg ) und Hannes Zerbe ( org ). Bis 1970 veränderte Bernd Aust die Gruppe so, das sie ausschließlich aus Absolventen der der Musikhochschule Dresden bestand. Infolge Abgang zur Armee mussten in den Jahren 1971 - 1974 öfters andere Musiker eingesetzt werden. Es zeigte sich aber, das sie musikalisch nicht zusammen passten. So kam es Ende Dezember 1973 - Anfang Januar 1974 zu einer größeren Umbesetzung. Zu den bekanntesten Musikern, die 1971 bei ELECTA spielten, gehören Ekkehard Berger ( lg - heute Sander Formation ), Karl-Heinz Ringel ( org - heute Sander Formation ), Michael Demnitz ( bg - später Vitamin C ), Hans-Peter Dohanetz ( org, sax - später Vitamin C und Elefant ) und der Sänger Stefan Trepte ( heute Lift ). Am 1. Juni kam Bassist Wolfgang Riedel zurück zur Gruppe. Er war im Herbst 1972 eingezogen worden. Mit seiner Rückkehr war der alte Stamm wieder zusammen. Die seitdem bestehende Besetzung mit Peter Ludewig ( Mampe ) - dr, voc / Peter Sandkaulen ( Keule ) - lg, voc / Rainer Uebel ( Rux ) - hammand-org, synthesizer / Wolfgang Riedel ( Kuddel ) - bg, voc / Bernd Aust ( Putz ) - fl, ts, as, vio, cl, p, voc -- ist die bis jetzt perfekteste musikalische Formation unter dem Namen ELECTRA. Deshalb wird es auch in der Zukunft kaum personelle Veränderungen geben. Musikalische Weiterentwicklung ist ihr oberstes Prinzip. Das verdeutlicht schon die Entwicklung der ELECTRA `s. Vorbilder waren damals die "Beatles" und " Beach Boys". Bis 1969 spielten sie vor allem Tanz - und Beatmusik. 1970 waren sie ständiges Ensemble der Dresdner "Kakadu - Bar, wo Jazz das Repertoire bestimmte. Ab Ende 1970 wirkte die ELECTRA - COMBO 6 Monate im KGD Programm mit. 1971 kam es zu ersten Funkproduktionen. Mit Titeln wie "Sie liebten sich beide", "Das Lächeln", "Wenn sich Mühlen drehn im Wind" machten sie auf sich aufmerksam. Bis 1975 wurden ca. 50 Titel im Funk produziert - ca. 20 erscheinen auf Schallplatten. Best gelungenster Titel dürfte bisher das 1973 so erfolgreiche Werk "Tritt ein in den Dom" sein. Im April 1974 erschien bei AMIGA ihre 1. LP, die einige Ausschnitte ihre musikalischen Könnens offenbarte. Im gleichen Jahr kam es zu einer stilistischen Weiterentwicklung in Richtung konzertanten Beat `s. Klassikbearbeitungen wie das " 2. Brandenburgische Konzert" von J.S. Bach, Borodins " 2.Sinfonie" und seine "Polowetzer Tänze" bestimmen große Teile ihres heutigen Repertoires. Neben eigenen Titeln bevorzugen die bei öffentlichen Veranstaltungen auch internationale Werke von "Jethro Tull" und "Colloseum". Die musikalische Wandlung drückt sich auch in der 1972 vorgenommenen Umbenennung in Gruppe ELECTRA aus. Ihre Vorbilder sind die großen Meister der Klassik. Bach bezeichnen sie als den größten Komponisten der Musikgeschichte. Auch moderner Jazz gibt ihnen viel für ihr musikalisches Schaffen. Für die weitere Zukunft ist eine 2. LP geplant. Dort sollen vor allem konzertante Titel vorgestellt werden. Wenn es auch bei AMIGA noch einige Verzögerungen gibt, so bestehen doch schon konkrete Vorstellungen über ihren Inhalt. Das Ziel "ELECTRA `s ist es, auch international bekannter zu werden. |