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| Froh gelaunt in den neuen Tag, |
| Mantel an, zur Türe raus und ab, |
| kriegst du schon im Hausflur `n
Ding vor`n Kopf. |
| Die Alte aus`m Vorderhaus |
| brüllt laut zum Fenster raus. |
| Und lappt dich voll, |
| dir schwillt der Kamm - |
| ist das ein Frühprogramm. |
| Wir wünschen ihnen |
| einen guten Morgen, |
| und einen schönen Tag. |
| Sei`n sie nett zu |
| ihren lieben Nachbarn, |
| blenden sie rechtzeitig ab. |
| Du schiebst die Strasse
lang, |
| schlendriger Morgengang, |
| und pfeifst gemütlich vor dir hin. |
| Die Leute sehn dich blöde an, |
| als hättest du sonst was getan. |
| Du hast doch nur dein Frühprogramm
im Sinn. |
| Wir wünschen ihnen |
| einen guten Morgen, |
| und einen schönen Tag. |
| Sei`n sie nett zu |
| ihren lieben Nachbarn, |
| blenden sie rechtzeitig ab. |
| Die grauen Tauben ziehn
vorbei, |
| Tauben graues Einerlei. |
| Du blickst ihnen treudoof ins
Gesicht, |
| doch das mögen sie nicht. |
| Du sitzt in der
Straßenbahn, |
| guckst dein gegenüber an. |
| Der beglotzt die Frau dort an der
Tür, |
| die bohrt ihren starren Blick |
| prompt zurück in dein Genick, |
| nur auf einen Fleck, |
| wenn du dich umdrehst |
| sieht sie weg. |
| Alle singen sich das Lied
vom Morgen, |
| und schließlich die Gesichter zu. |
| Haben ihre Kragen hochgeschlagen |
| und lassen sich in Ruh. |
| Werd nicht schwach, |
| du bist doch ganz gesund, |
| Morgenstund` hat Gold im Mund. |
| Irgendwann steht jedem mal der Kamm |
| bei seinem Frühprogramm. |