Fünf Uhr

Electra

Lyrik

Komp. Bernd Aust

Text: Hartmut Egk ( = Hartmut König )

 

  Endlich schlägt die Uhr den fünften Schlag,
und noch immer dröhnt der Arbeitstag,
wenn ich heim geh unter meiner Haut.
Und die Straßen werden voll und laut.
 

Fünf Uhr. Schweiß und Chrom.

Fünf Uhr. Menschenstrom.
Fünf Uhr. Hast und Staub.
 Fünf Uhr. Fünf Uhr.
Spüre ich den Gruß von Augenblicken
und den Funken der sich dabei regt.
 

Ist ein Kommen, gehen über Brücken,

die man sich hin zueinander schlägt.
Fünf Uhr. Schweiß und Chrom.
Fünf Uhr. Menschenstrom.
 

Fünf Uhr. Hast und Staub.

Fünf Uhr. Fünf Uhr.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.