| |
Ich komme zur Welt, da bin ich nackt
und blind |
|
Und weiß nicht mal, wer meine Eltern
sind |
|
Allmählich werden meine Sinne scharf |
|
Weil ich schon muss, und weil ich noch
nicht darf |
|
Die Welt wird groß und weiter jeden Tag |
|
Ich lern den Text, und was ich heimlich
sag |
|
Und wachse hoch zu Vaters letztem Spind |
|
Und geb nicht auf, bis ich den
Schlüssel find |
|
Dann kommt ein Tag, da ist es
mir zu eng |
|
Mein Zimmer unter dem Dach |
|
Die Mutter schluckt, und Vater steht
rum |
|
Sie ahnen, was ich nun mach |
|
Ich flieg hinaus, hinaus in die Welt |
|
Und niemand hält mich mehr auf |
|
Ich such den Streit und such die Gefahr |
|
Und nehme alles in Kauf |
|
So schließe ich den immer
gleichen Kreis |
|
Ich werd erfahren, was mein Sohn nicht
weiß |
|
Den zieh ich groß, doch halte ich ihn
nicht |
|
Wenn er mit mir, |
|
mit meiner Weisheit brich |