Geh, wenn du gehen willst

J.Walter

Lyrik

Komp. Thomas Natschinski

Text: Gisela Steineckert

 

Geh, wenn du gehen willst,

lass hinter dir zurück, worin wir einig warn.
Geh und such nicht meinen Blick,
der birgt für dich Gefahr`n,
Komödie heißt das Stück.
 

Geh, geh fort für einen Tag,

 doch nimm die Schlüssel mit,
die Bücher schlag nicht zu,
 geh mit deinem leichten Schritt.
Was immer ich auch tu,
der Film braucht hier den Schnitt.
Oder bleib noch eine Nacht,
die Tragödie wird ganz blass.
Bleibt soviel an Zärtlichkeit hinterm ausgetrunknen Glas.
 

Geh, wenn du gehen musst,

ich geb ja alles zu, und alles ist gesagt.
Geh, was immer ich auch tu,
der Abschied wird vertagt auf`s  nächste Rendezvous.
Geh, dort draußen wartet Welt,
und du bist noch so jung, verachtest Kompromisse.
Sieh mich an, ein reifer Held,
der viel Erinnerung an dich und sich behält.
 

Geh, wenn du es willst, dann geh,

doch nimm die Schlüssel mit,
die Bücher schlag nicht zu,
 geh mit deinem leichten Schritt,

was immer ich auch tu,

der Film braucht hier den Schnitt ...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.