Geh nicht vorbei

J.Walter

Lyrik

Komp. Thomas Natschinski

Text: Gisela Steineckert

Geh nicht vorbei, als ob nichts war
nicht einfach so, geh nicht vorbei
es war nicht nur das eine Jahr
auch alles andere bleibt wahr
Wir haben beide was versucht wir
zahlten beide dabei drauf
wir nahmen's halb erfror’ n in Kauf
Kein Augenblick sei je verflucht
geh nicht vorbei, als ob nichts war
Geh nicht vorbei
lach nicht so laut
es klingt doch falsch, geh nicht vorbei
Die erste Zeit mit nackter Haut
und jenes Luftschloss, hoch gebaut
wir haben beide was erreicht
zum Leben brauchen wir uns nicht
du bist so schön, doch dein Gesicht
zeigt auch, nicht alles fällt dir leicht
Wir waren beide damals zu verletzt
dagegen kommt das Wort nicht an
geh nicht vorbei, wir sind ganz anders jetzt
ganz anders, sieh uns an
Geh nicht vorbei
als hätten wir seit damals beide nichts gelernt
als hätten wir uns nur entfernt
geh nicht vorbei, das ist nicht wahr
es war nicht nur das eine Jahr
Geh nicht vorbei, als ob nichts war
nicht einfach so, geh nicht vorbei
Geh nicht vorbei, auf andre zu
fall nicht in Arme, sag nicht du
Ich habe dir mein Bett gemacht
nun holt der Teufel mich bei Nacht
das Dunkel war nie mehr so sacht
so bin ich nie mehr aufgewacht
Wir waren beide damals nicht zu jung
Wir hatten soviel Lust und Schwung
wir liefen durch ein offnes Tor
es blieb nicht so, das kommt ja vor
Wir beide sind uns nie mehr nah
und was geschehn ist, ist geschehn
geh nicht vorbei, das könnt ich nie
in einem Raum mit dir zu sein
und einfach so vorübergehen
Geh nicht vorbei, als ob nichts war
nicht einfach so, geh nicht vorbei
es war nicht nur das eine Jahr
Geh nicht vorbei, bleib einfach stehn
nur um mich freundlich anzusehn
Gib mir die Hand, geh nicht vorbei
ohne mich freundlich anzusehn

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.