Gelbe Straßenbahnballade

Renft

Lyrik

Komp. Christian Kunert

Text: Kurt Demmler

Gelbe Straßenbahnballade,

ein Mädel und ein junger Mann.
Der Fahrer schaut zu in seinem Spiegel
und hält ein paar Haltestellen lang nicht an.
Aber weil `s spät in der Nacht ist
da kümmert das keinen so sehr.
 

Das Mädel sagt,

bitte nicht doch hier drin,
der Fahrer sieht im Spiegel zu uns her.
Auf alten Gleisen fährt die Bahn.
 

Gelbe Straßenbahnballade,

der Fahrer biegt ein in `s Depot.
Die zwei sind verschlungen, so verschlungen.
Und halten sich aneinander irgendwo.
 

Doch dann fahren sie auseinander,

Mit einem Mal hält alles an.
Und wie sie gehen sehen sie
der Mann da,
ist traurig gelb wie seine Straßenbahn.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.