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Text: Wolfram Bodag |
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Ist sie
müde, bin ich wach, |
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wenn ich
wach bin, fühlt sie sich schwach, |
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sind wir
beide munter, tun ihr die Zähne weh. |
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hab ichs
eilig, geht sie zu Fuß, |
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will ich
latschen, nimmt sie den Bus, |
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hofft sie
auf warme Tage, dann wünsch ich mir Schnee. |
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Hey, wir
laufen nicht im Gleichschritt |
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und das tut
uns nicht weh. |
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Unsere
Körper können schwingen |
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so stark bis
sie zerreißen |
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und ein
kräftger Gleichschritt kann |
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die stärkste
Brücke zum Einsturz bringen. |
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Bei uns
gibts keinen Grund |
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sagt sie
hüh, so sag ich hott |
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hey, wir
laufen nicht im Gleichschritt |
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doch sitzen
wir im gleichen Pott. |
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Wenn ich
schwitze, ist ihr kalt, |
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wenn sie
heiß ist, fühl ich mich alt, |
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will sie
schwarz, trinke ich komplett, |
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mag ich
Erbsen, will sie Steak, |
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bis zum
Schlächter ists nen langer Weg, |
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und nach nen
Steak anzustehn ist mir zu fett. |
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Hey, wir
laufen nicht im Gleichschritt, |
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doch wir
lachen und finden uns nett. |
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Unsere
Körper können schwingen |
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so stark bis
sie zerreißen |
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und ein
kräftger Gleichschritt kann |
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die stärkste
Brücke zum Einsturz bringen. |
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Langeweile
gibt es nie |
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sagt sie
hott, so sag ich hüh, |
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hey, wir
laufen nicht im Gleichschritt |
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da kriegt
man steife Knie. |