Glocke 2000

Glocke 2000

Karat

Lyrik

Komp. Herbert Dreilich

Text: Norbert Kaiser

 
  Wer glaubt noch an das Glück
 für dich und für mich,
wenn schon im Keim zerbricht,
was vor einer Betonwand erblüht,
wenn nur noch Fieberträume über uns regiern.
Uns bleibt ja kaum noch Zeit,
zu spüren das die Welt trotz Narben und trotz Leid
für uns wunderschön sein kann.
 
  Du sagst: Ich bin ein Träumer,
doch ich bin nicht allein.
Ich will gern mit dir darüber ehrlich streiten,
 was der Sinn des Lebens für uns sein kann.
Oder schweigen wir? Oder schweigen wir? Schweigen wir?
 

Ich will mit dir teilen die Angst und die Lust,

 ich will mit dir hören,
die Glocke die Zweitausend schlägt.
Uns bleibt ja kaum noch Zeit zu spüren
das die Welt trotz Narben und trotz Leid
für uns wunderschön sein kann.
 
  Du sagst: Ich bin ein Träumer,
doch ich bin nicht allein.
Ich will gern mit dir darüber ehrlich streiten,
 was der Sinn des Lebens für uns sein kann.
Oder schweigen wir? Oder schweigen wir? Schweigen wir?
Vorbei sind die Zeiten, wo einer allein,
den Himmel auf Erden versprechen uns kann.
 

Wir stehn in den Zeiten, wo einer allein,

die Hölle auf Erden endgültig auslösen kann.
Ich will mit dir teilen die Angst und die Lust,
 ich will mit dir hören,
die Glocke die Zweitausend schlägt.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.