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Golf in Motzen |
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Lacky |
Lyrik |
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Komp. Reinhard Lakomy |
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Text: Monika Ehrhardt |
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| Wer jetze richtig Knete hat, |
| der will auch richtig protzen, |
| doch fährt er nicht nach sonst wohin, |
| nein, er spielt Golf in Motzen. |
| Da war mal eine LPG mit Feld und Stall und Scheune, |
| doch jetzt ist Motzen Golfgebiet |
| und nix für arme Schweine. |
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Der Duft der großen weiten Welt |
| liegt jetzt auf Motzens Hühnern, |
| ihr Hahn ist völlig abgewichst |
| von all den Großverdienern. |
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Und er denkt: reich sein, in der Sonne stehn, |
| ach, das wär so schön, |
| reich sein, |
| so voll Edelmut und zu Kindern gut, |
| reich sein, |
| eine eigene Show, und ein eignes Klo, |
| und der liebe Herrgott mich durchs Leben leite, |
| arm sein ist die größte Pleite. |
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Herr Krause macht sein Geld mit Müll, |
| der Mayer macht in Butter,und Ihre Gnaden kommt gereist mit seiner lieben Mutter. |
| Und alle finden’s schrecklich nett |
| im neuen deutschen Motzen, |
| nur nicht der Hahn, |
| der kräht sich eins auf all die alten Damen. |
| Er sucht Schöhn-Hühnchen, |
| seine Frau, da geht sie im Gelände |
| mit ihre Gnaden Hand in Hand, |
| der Hahn flucht auf die Wende. |
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Und er denkt: reich sein, in der Sonne stehn, |
| ach, das wär so schön, |
| reich sein, |
| Edeltaten tun, links und rechts ein Huhn, |
| reich sein, |
| Gast in jedem Talk, Geld in Luxemburg, |
| und der liebe Herrgott mich durchs Leben leite, |
| arm sein ist die größte Pleite. |
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Ein Golfball irrt und kommt geschwirrt |
| taucht ein in Mist und Fladen, |
| er fliegt zurück mit großer Wucht, mit heißer Wut geladen. |
| Der Ball schlägt wie’ ne Bombe ein in Ihre Gnadens Eier, |
| der singt seither im Knabenchor und spielt dazu die Leier. |
| Das kommt von nun an öfter vor, |
| will so ein Ball entgleisen, |
| der Hahn von Motzen scharrt im Mist, |
| man kann ihm nichts beweisen. |
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Und er denkt: reich sein, in der Sonne stehn, |
| ach, das wär so schön, |
| reich sein, |
| so voll Edelmut und zu Kindern gut, |
| reich sein, |
| eine eigene Show, und ein eignes Klo, |
| und der liebe Herrgott mich durchs Leben leite, |
| arm sein ist die größte Pleite. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.