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Gott Morpheus |
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Electra |
Lyrik |
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Komp. Bernd Aust |
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Text: Kurt Demmler |
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Welch gewaltiger Gott ist der Schlaf, |
| was da tobt, Gott Morpheus macht es wach. |
| Was da schreit in den Brüsten so schrill, |
| oh, gelobt, Gott Morpheus macht es still. |
| Wenn er weich mit seinen Schwingen dich umfängt |
| dir die Augen in die Eingeweide senkt |
| und dir Ruhe schenkt. |
| Welch gewaltiger Gott ist der Schlaf, |
| jeder fällt wenn ihm Gott Morpheus naht. |
| Keinen fragt er ob es ihm gerade passt, |
| das Gott Morpheus ihn in `s Auge fasst. |
| Wenn er weich mit seinen Schwingen dich umfängt |
| dir die Augen in die Eingeweide senkt |
| und dir Ruhe schenkt. |
| Wie ein Vogel zieht er um die Welt |
| mit seinem großen Schatten. |
| Wo der Schatten auf die Erde fällt |
| da müssen wir ermatten. |
| Still in unsre Stuben gehn |
| noch mal nach unser `n Kindern sehn |
| ehe es uns selbst die Augen schließt. |
| Welch gewaltiger Gott ist der Schlaf, |
| wer ihm flieht der spürt schon bald die Schmach. |
| Da ist nichts, aber nicht lang zu woll`n |
| diesem Gott ist der Tribut zu zoll `n. |
| Wenn er weich mit seinen Schwingen dich umfängt |
| dir die Augen in die Eingeweide senkt |
| und dir Ruhe schenkt. |
| Wie ein Vogel zieht er um die Welt |
| mit seinem großen Schatten. |
| Wo der Schatten auf die Erde fällt |
| da müssen wir ermatten. |
| Still in unsre Stuben gehn |
| noch mal nach unser `n Kindern sehn |
| ehe es uns selbst die Augen schließt. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.