Grauer Vogel Freiheit

J.Walter

Lyrik

Komp. Thomas Natschinski

Text: Gisela Steineckert

 

Grauer Vogel Freiheit auf dein Gefieder  

schreiben alle Sprachen ihre Lieder  
 

Trauervogel Freiheit  

fliegt uns nicht aufs Dach  
 

Sehnsucht rührt die Trommeln  

Hunger macht dich wach  
 

Der eine rühmt dich unterm Brückenbogen  

winkt dir mit der Flasche zu  
dich suchend sind andre fern hin gezogen  
Hänschen klein, Hut, Stock und Schuh  
 

Ich hab ihn, ich hab ihn in der Tasche  

schreit einer, eilet herbei  
wie bald wird die Lüge zu Stein und Asche  
hoch drüber fliegst du vorbei  
 

Grauer Vogel Freiheit, auf dein Gefieder  

schreiben alle Sprachen ihre Lieder  
 

Grauer Vogel Freiheit  

fliegt uns nicht aufs Dach  
Sehnsucht rührt die Trommeln  
Hunger macht dich wach
 

Du schwebst durch die Gesten der Liebespaare

sehn sie dich nicht, fliegst du fort  
als Flüsterwort lebst du lange Jahre hast nie alleinzigen Ort  
 

Kein Rausch und kein Trip jagt dich in die Enge  

wer dich dort sah, geht zugrund  
hoffnungsvoll sang dich im Zorn die Menge  
nah flogst du da ihrem Mund  
 

Grauer Vogel Freiheit auf dein Gefieder  

schreiben alle Sprachen ihre Lieder  
 

Grauer Vogel Freiheit  

ich griff auch nach dir  
fand dich in mir selber  
fand dich nur in mir  
 

Grauer Vogel Freiheit

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.