Hab`n Sie Feuer

R.Bursy

Lyrik

 

Komp. Ralf Bursy

 

Text: Jochen Kowarski ( = Kurt Demmler )

 

Verhärten unsre Herzen

im Feierabendstau
das Hupkonzert der Schmerzen.
Die Sehnsucht gibt sich rau.
Grellfarbene Signale,
maskierte Einsamkeit.
Die Armut geht in Schale,
die Sprachlosigkeit schweigt.
 

Die Bahnen laufen über

von der ungedeckten Lust,
das Kaufhaus steht im Fieber,
die Einzelheit im Frust.
Durch kahle Tunnelschächte
heim ins kühle Flimmerlicht,
die ohne Liebe Nächte
steht uns früh noch im Gesicht.
 

Hab `n sie Feuer,

einer hält, einer spricht.
Hab `n sie Feuer,
und rührt dich an
Hab `n sie Feuer,
fragt ein fremdes Gesicht
Hab `n sie Feuer,
und du bist dran,
was hat man was man geben kann.
 

Zwei Menschen in der Kette,

eine Namenlosigkeit,
die kleine Zigarette die nach der andern schreit.
was sagt sie geht jetzt rauchen
in dieser kalten Zeit
wenn wir es nur gebrauchen
gegen die Verlorenheit.
 

Hab `n sie Feuer,

einer hält, einer spricht.
Hab `n sie Feuer,
und rührt dich an
Hab `n sie Feuer,
fragt ein fremdes Gesicht
Hab `n sie Feuer,
und du bist dran,
was hat man was man geben kann.
 

Hab `n sie Feuer,

einer hält, einer spricht.
Hab `n sie Feuer,
und rührt dich an
Hab `n sie Feuer,
fragt ein fremdes Gesicht
Hab `n sie Feuer,
und du bist dran,
was hat man was man geben kann.
...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.