Halb und Halb

City

Lyrik

Komp. City

Text: Kuno Kleinfelt / Titti Flanell

 
  An manchen Tagen sage ich mir:
Die Hälfte ist rum und du bist immer noch hier,
und nicht auf `m  Mond und nicht unterm Gras, 
noch immer halbvoll vor dem halbleeren Glas.
 

An solchen Tagen kommt es hoch:

Die Hälfte ist rum, worauf wartest du noch ?
Halb und halb.
 

Manchmal ist gar nichts mehr komplett:

Nur noch halb soviel Haare, eine Hälfte vom Bett
und halblaut kommt nachts aus dem Radio: 
Die halbe Menschheit krepiert irgendwo.
Halbgötter tanzen ums goldene Kalb,
so ist die Halbwelt:
Halb und halb.
 

Im halben Land und der zerschnittenen Stadt, 

halbwegs zufrieden mit dem,
was man hat.
Halb und halb.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.