He, junge Mutti

He, junge Mutti

J.Kerth

Lyrik

Komp. Jürgen Kerth

Text: Jürgen Kerth

 

Sechzehn Uhr, da kommst du aus dem Tor,

du willst zum Kindergarten.
Du holst dort dein Kleines ab,
ja, es wird schon auf dich warten.
Danach habt ihr noch viel zu besorgen
für heut Abend und für Morgen.
Ihr rennt dann durch die Stadt,
ihr wühlt euch durch Geschäfte,
das braucht Kräfte.
 

Da passiert`s.

Die kleinen Beine kommen nicht mehr mit.
Ein Bordstein bringt sie aus dem Tritt.
 

He, junge Mutti,

warum schlägst du denn dein Kind.
Hallo, junge Mutti
warum schlägst du denn dein Kind.
Du sagst es wär` dein Liebstes,
könntest ohne es nicht sein.
Würdest verrückt wenn ihm was passierte,
trotzdem haust du ihm eine rein.
 

Du sagst ihr hättet auch gekriegt

und wäret groß geworden.
Geschadet hätte euch das nicht.
 

He, junge Mutti,

warum schlägst du denn dein Kind.
Hallo, junge Mutti
warum schlägst du denn dein Kind.
Du sagst es wär` dein Liebstes,
könntest ohne es nicht sein.
Würdest verrückt wenn ihm was passierte,
trotzdem haust du ihm eine rein.
 

Du sagst hinterher tut `s dir selbst oft leid.

Man ist eben auch so nervös.
Doch bevor dir wieder mal die Hand ausrutscht,
denk` doch mal an dieses Lied.
 

He, junge Mutti,

warum schlägst du denn dein Kind.
Hallo, junge Mutti
warum schlägst du denn dein Kind.
Du sagst es wär` dein Liebstes,
könntest ohne es nicht sein.
Würdest verrückt wenn ihm was passierte,
trotzdem haust du ihm eine rein.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.