Heimliche Träume

Schöbel

Lyrik

Komp. Frank Schöbel

Text: Bernd Meinunger

 

Hast du nicht auch heimliche Träume,

und diese Angst was zu versäumen.
Schließt du nicht auch
manchmal die Augen,
sehnst dich weit fort.
 

Du wachst auf und denkst

das du schon in der Warteschleife hängst.
Und du fühlst dich so leer,
denn jeder Tag ist wie der Tag vorher.
Du machst Frühstück
und dann sitzt da dein Mann
hinter der Zeitung und schweigt.
Und dein Herz sagt dir
dein Leben hier
ist bloß verlor`ne Zeit.
 

Hast du nicht auch heimliche Träume,

und diese Angst was zu versäumen.
Schließt du nicht auch
manchmal die Augen,
sehnst dich weit fort.
Hast du nicht auch heimliche Träume,
und die gehör`n  dir ganz alleine.
Suchst du nicht auch
für deine Liebe
ein andres Wort.
 

Du schläfst ein und spürst

wie du schon wieder eine Nacht verlierst.
Fühlst den Mann neben dir,
fragst dich was mach ich eigentlich hier.
Und du wünschst dir den Mut
etwas zu tun.
Bis nichts mehr bleibt wie es ist,
das es doch einen gibt,
der dich so liebt
wie du wirklich bist.
 

Schließt du nicht auch

manchmal die Augen,
sehnst dich weit fort.
Hast du nicht auch heimliche Träume,
und die gehör`n  dir ganz alleine.
Suchst du nicht auch
für deine Liebe
ein andres Wort.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.