Heimlichkeit

Wir

Lyrik

Komp. Wolfgang Ziegler

Text: Jens Gerlach

 

Nah mir zur Seite seh ich dich. 

Deine Wimpern sind leicht wie Wind über der Stadt.
 Nah mir zur Seite schimmert dein Gesicht
wie Laternenlicht weiß im Schatten der Nacht ...
 

Heimlichkeit:

Das du hier bei mir bist,
das es das erste Mal heute Nacht für beide ist ...
O, Heimlichkeit:
Das wir wie Nacht und Wind endlich zusammen sind,
das ein Wunder geschah ...
 

Aber jeder soll wissen, das wir uns lieben !

 Jeder darf sehen: Die sind ein Paar !
Jeder wird begreifen:
Du bist geblieben,
weil es selbstverständlich für uns beide war ...
 Nah mir zur Seite fließt dein schwarzes Haar übers Lakenweiß:
wunderbar schimmernder Samt ...
 Ich behüt´ deinen Schlaf, deine Nacht,
 bis der Tag erwacht, sonnenhell in der Stadt ...
 

 O, Heimlichkeit, die jeder wissen kann:

  denn seit heute Nacht sind wir zwei Frau und Mann ...
 

Ja, Heimlichkeit, die doch verschwiegen bleibt - 

nicht mal der Mond beschreibt,
was er sicherlich heut Nacht bei uns sah ...
Aber jeder soll wissen, das wir uns lieben !
Jeder darf sehen: Wir sind ein Paar!
Das begreift doch jedermann: Du bist geblieben,
weil es selbstverständlich für uns beide war !
 

 O ich liebe! Ja, ich liebe heut und immer: 

Dich, mir zur Seite, sanft und heiß !
Du wirst neben mir gehen, im Mond - und Sonnenschimmer:
 Das ist unser Geheimnis, das bald jeder weiß !
O ja ! Jeder soll es wissen, das wir uns lieben!
Jeder darf sehen: Wir sind ein Paar !
 

Das kann jeder begreifen:

Du bist bei mir geblieben,

weil es selbstverständlich für uns beide war.

 Alles ist geschehen - wir verstehn es kaum:

Liebe - mehr als Traum ...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.