|
Hier werd` ich alt |
||
|
J.Walter |
Lyrik |
|
|
Komp. Arndt Bause |
||
|
Text: Lina Brux |
|
|
|
Früher dachte ich, die große Stadt macht krank |
| nur noch Lärm und Dreck, na also, schönen Dank |
| keine Ruhe für Gefühle |
| und nach außen diese Kühle |
| das lässt keinen Mensch kalt |
| hier werd’ ich nicht alt |
|
Früher dachte, ich auf’s Land, das müsst’ es sein |
| liebe Tiere, hohes Gras und mal allein |
| dort schalt ich die Gänge runter |
| laufe barfuss durch den Wald |
| klar dort werd’ ich alt |
|
Gut, der Kiez würd’ mir fehlen |
| all die freundlichen Seelen |
| diese nie dunklen Nächte |
| und der Specht vor der Tür |
|
Die Cafes und die Kneipen |
| sich bis morgens rumzutreiben |
| wo es kaum einer wahrnimmt |
| wenn die Seele mal nicht stimmt |
|
Und dann bin ich doch gegangen |
| habe ganz neu angefangen |
| so zwischen See und Wald |
| kann sein ich werde alt |
|
Früh um viere kräht der Hahn mich aus dem Schlaf |
| und ums hübsche Haus herum bäht lieb das Schaf |
| einer brummt dem Gras zu Leibe |
| einer wechselt Dach und Scheibe |
| Lärm in jeglicher Gestalt |
| na gut hier werd’ ich alt |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.