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Komp. Dieter
Wiesjahn |
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Text. Michael
Sellin |
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Er war einmal ein Riese für seinen Sohn, |
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jetzt sitzt er am Fenster, fragt sich was sich noch lohnt. |
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Mit schlohweißen Haaren, Schatten im Blick |
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wenn du zu ihm rauflachst, winkt er zurück. |
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Alter Mann, hinter Glas. |
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Im Kopf schreibt er Briefe an die Vergangenheit, |
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vierzig Jahre Ehe, verwischt von der Zeit. |
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Er denkt an Paris, an den sinnlosen Krieg, |
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wo er seine Unschuld und sein rechtes Bein ließ. |
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Alter Mann, hinter Glas. |
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Er war einmal ein Riese für seinen Sohn, |
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jetzt sitzt er am Fenster, fragt sich was sich noch lohnt. |
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Die Scheiben sind Gitter, draußen die Welt, |
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wird wieder zum Bahnhof von wo aus man ankommt und geht. |
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Alter Mann, hinter Glas. |