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Wenn
ein Kind zu verstehen beginnt, |
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dann
fragt es oft warum. |
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Warum
kommt im Winter der Schnee, |
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warum
tut Feuer so weh, |
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warum
sind die Fische so stumm, |
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warum
ist die Banane krumm. |
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Wenn
das Kind dann erwachsen ist, |
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fragt
man sich oft warum, |
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warum
hat es das fragen verlernt, |
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warum
nur von sich selbst entfernt, |
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warum
lässt es nur Unrecht geschehn, |
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das
kann ich nicht verstehn. |
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Wir
sollten viel öfter Kinder sein |
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und
wieder neu verstehn, |
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mit
Ohnmacht und Kritiklosigkeit |
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verschummeln wir so viel Zeit, |
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zugedeckt mit Alltagsidyll |
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schlafen wir fein still. |
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Hör
nur nicht auf zu fragen warum, |
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denn
du sollst wissen was läuft |
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und
was der Mann am Drücker so macht. |
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Hör
nur nie auf zu fragen warum, |
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man
sagt Schweigen ist Gold, |
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wer
hat sich das bloß ausgedacht. |
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Hör
nur nicht auf zu fragen warum, |
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man
sagt Schweigen ist Gold, |
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wer
hat sich das bloß ausgedacht. |
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Hinweis: Der
hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern
wurden von den Originalaufnahmen abgehört.
Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie
übernommen werden. |
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