|
Hoppe Reiter |
||
|
Reform |
Lyrik |
|
|
Komp. Stephan Trepte |
||
|
Text: Ingeburg Branoner |
||
| Als er noch ein netter , braver, kleiner Junge war, |
| und Mamas und auch Papas süßer Liebling, klar, |
| da hatte er oft Kummer |
| und da hat er oft geweint, |
| da hat Mama ihn geschaukelt - |
| das die Sonne wieder scheint. |
|
Hoppe hoppe Reiter . |
|
Als er endlich groß und aus der Schule draußen war, |
| da hatte er mal langes und mal wieder kurzes Haar. |
| Aber innen in dem Schädel |
| da ist nicht mehr viel passiert, |
| da haben ihn nur |
| superschnelle Karren interessiert. |
|
Hoppe hoppe Reiter. |
|
Später hat er dann die Kurve irgendwie gekriegt, |
| und da macht er seine Arbeit, |
| und da kann ihm keiner nicht. |
| Doch um fünfe fällt der Hammer, |
| und er sagt ganz klipp und klapp, |
| da fährt er nur auf Fußball |
| und auf scharfe Weiber ab. |
|
Hoppe hoppe Reiter. |
|
Er will seine Ruhe, klar, |
| und Frieden will er auch, |
| doch was kann er da schon machen - |
| und er füttert seinen Bauch. |
| Vietnam ist fast vergessen |
| und Grenada liegt so weit, |
| doch sein Irrtum, der ist tödlich - |
| es ist allerhöchste Zeit. |
|
Hoppe hoppe Reiter ... |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.