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Hoy Woy |
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Gundi |
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Lyrik |
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Komp. Gerhard Gundermann |
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Text: Gerhard Gundermann |
Hoy Woy, dir sind wir treu. |
| du blasse Blume auf Sand. |
| Heiß, laut , starr, dicht und verbaut |
| du schönste Stadt hier im Land. |
| Deine grauen Frauen werden schön |
| wenn ihre Männer abends auf Nachtschicht gehn`. |
| Wenn sich die Kumpels in die Kohle stürzen |
| tanzen sie auf dem Ball der einsamen Herzen. |
| Eine steigt aus ihrem Kleid |
| bis uns morgens um sechs der Wecker schreit. |
| Dann schwebt sie ab in ihren Bau |
| und vorher macht sie noch den Himmel blau. |
| In Hoy Woy, dir sind wir treu. |
| du blasse Blume auf Sand. |
| Heiß, laut , starr, dicht und verbaut |
| du schönste Stadt hier im Land. |
| Deine grauen Kinder werden groß, |
| werden grüne, blaue oder gar rot. |
| Eins musste gar ins gelbe Elend einziehn`, |
| eins sitzt oben in goldenem Berlin. |
| Haben ´se uns überall rausgeschmissen, |
| haben wir es mit der ganzen Welt verschissen. |
| Finden wir Schutz hinter einem Beton |
| und trainieren für die Revolution. |
| In Hoy Woy, dir sind wir treu. |
| du blasse Blume auf Sand. |
| Heiß, laut , starr, dicht und verbaut |
| du schönste Stadt hier im Land. |
| Deine grauen Häuser werden nicht bunt, |
| wir reiben uns an ihr nur die Pinsel rund. |
| Deshalb gucken wir nicht mehr auf die Wände, |
| sondern den Leuten auf Gesichter und Hände. |
| Deshalb das wir Augen haben |
| die sich nicht ablenken lassen von Fassaden |
| deshalb können wir nicht die volle Andacht stehen |
| nein, wir müssen immer dahinter sehen. |
| Wie in Hoy Woy, dir sind wir treu. |
| du blasse Blume auf Sand. |
| Heiß, laut , starr, dicht und verbaut |
| du schönste Stadt hier im Land. |
| Hoy Woy, dir sind wir treu. |
| Hoy Woy, dir sind wir treu. |
| Hoy Woy, dir sind wir treu. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.