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Ich bin zum Sehen geboren |
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Thalheim |
Lyrik |
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Komp. Jürgen Ecke / Barbara Thalheim / Jens Naumikat |
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Text: Fritz-Jochen Kopka |
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Ich bin zum Sehen geboren, |
| und nicht, das mir einer sagt, was er sieht. |
| Ich hab selber Ohren, |
| und sing mein eigenes Lied. |
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Ich lebe doch, um zu lieben, |
| und nicht das mir einer sagt, wie er liebt. |
| Vieles steht vorgeschrieben, |
| doch glaub ich, das es noch mehr gibt. |
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Ich habe Lust zu verschenken, |
| drum sperrt mich nicht in ein Fertighaus ein. |
| Ich kann selber denken |
| und muss kein Nachredner sein. |
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Ich bin zum Sehen geboren, |
| und nicht, das mir einer sagt, was er sieht. |
| Ich bin voll von Bildern, |
| was auf der Welt geschieht. |
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Ich bin mit Hellsicht geschlagen, |
| die Welt lebt in mir, ich leb in der Welt. |
| Ich kann alles sagen, |
| auch wenn es dir nicht gefällt. |
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Ich bin zum Sehen geboren, |
| und du bist einer, geboren wie ich. |
| So sind wir verschworen |
| und keiner steht für sich. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.