Ich fahr an die Küste

Transit

Lyrik

Komp. Egon Linde / Siegfried Scholz

Text: Siegfried Scholz / Gitta Scholz

Heut` hab ich mal die Nase wieder richtig voll

vom Leben in der großen Stadt.
Da fährt `ne Menge ab das find ich schon ganz doll
doch auf die Dauer kann ich das nicht ab.
Dann spür` ich in mir überhaupt keine Ruh
es kribbelt mächtig unter meiner Haut.
Das Kribbeln, ja das kenn ich
und ich weiß schon was ich tu,
ich renn ` zum Zug, das Nötigste verstaut.
 

Ich fahr an die Küste, nach Hause,

zu den Möwen und dem Wind.
Nicht nur wegen der gesunden Lüfte,
auch wegen zwei - drei Kumpel,
die dort aufzutreiben sind.
 

Da bist du ja, sagt Mutter

und sie freut sich so wie immer,
sie haut was in die Pfanne
und ich erzähl ihr was von mir.
Ich fühl mich wieder wohl
in meinem alten Zimmer,
ja irgendwie schön ist `s  immer hier.
 

Nach paar tagen nervt dann Mutter über mein Benehmen

und Vater gefall `n die langen Haare nicht.
Ich habe keine Lust mich dagegen aufzulehnen
und sehne mich nach einem Stadtgesicht.
 

Ich fahr` von der Küste

zurück zum Leben in der großen Stadt.
Trotz der nicht so ganz gesunden Lüfte
und meiner alten Bude
ohne Bad.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.