Ich finde keine Ruh`

Ich finde keine Ruh`

J.Kerth

Lyrik

 

Komp. Jürgen Kerth

 

Text: Klaus Kühne

     

Am Morgen liegt das Meer am Strand.

Noch nicht erwärmt vom Sonnenbrand.
Der Wind bewegt mit Geisterhand
die Wellen und die Zeltleinwand.
Alles schläft.
 

Ich aber finde keine Ruh`,

die Zeit rinnt durch die Hand im Sand,
entsteht aus Sand ein Kreis,
ist sie noch da, ist sie schon abgereist?
 

Die Sonne brennt vom Turm herab,

jemand nimmt ein Sonnenbad
Bedeckt sich mit `nem Zeitungsblatt,
ein andrer liegt im Dünengrab.
Alles schläft.
 

Ich aber finde keine Ruh`,

die Zeit rinnt durch die Hand im Sand,
entsteht aus Sand ein Kreis,
ist sie noch da, ist sie schon abgereist?
 

Vom Strand her kommt ein müder Schwarm.

Den Bademantel unter `m Arm.
Der Tag erblindet,
flügellahm legt sich der Wind zum Löwenzahn.
Alles schläft.
 

Ich aber finde keine Ruh`,

die Zeit rinnt durch die Hand im Sand,
entsteht aus Sand ein Kreis,
ist sie noch da, ist sie schon abgereist?

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.