Ich hoffe, ich stör` nicht

Magdeburg

Lyrik

Komp. Dietrich Kessler

Text: Jürgen Jürgens-Langen

Herbst steht vor der Tür,

Winter ist in mir
langsam tropft die Zeit
ohne Zärtlichkeit.
Friere in der Dunkelheit
mit dem Ohr an der Wand.
Fühl mich in der Einsamkeit
leer gebannt.
Ich wünschte mir
die Mauer stürzte ein
vielleicht du genau
wie ich allein.
 

Ich hoffe ich stör` nicht

aber da war nichts.
Ich dacht` es ist noch nicht zu spät.
Bin nur der Nachbar,
weil ich noch wach war,
wollt` dich mal fragen
wie `s dir geht.
 

Jahrelang Wand an Wand

und doch unbekannt.
Dein Hallo im Treppenflur
wirft mich aus der Spur.
Zieht ein Duft durch `s Schlüsselloch
dreh` ich langsam durch.
Deine Schritte vor der Tür
enden nie bei mir.
Nur im Traum
war ich so oft bei dir,
stand mit einer Rose vor deiner Tür.
 

Ich hoffe ich stör` nicht

aber da war nichts.
Ich dacht` es ist noch nicht zu spät.
Bin nur der Nachbar,
weil ich noch wach war,
wollt` dich mal fragen
wie `s dir geht.
 

Ich hoffe ich stör` nicht

aber da war nichts.
Ich dacht` es ist noch nicht zu spät.
Bin nur der Nachbar,
weil ich noch wach war,
wollt` dich mal fragen
wie `s dir geht.
...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.