|
|
| Der Tag
hetzt die Nacht |
| wie ein
Hund einen Hasen. |
| Blaublass
hechelt sein Licht |
| durch
mein Zimmer. |
| Deine
Blumen verwesen |
| stumm in
den Vasen. |
| Wo bist
du hin ? |
| Ich hab
keinen Schimmer. |
|
Ich schlafe nicht ein, |
| hab mich
muntergetrunken. |
| Das
Telefon tickt wie eine Grille. |
|
Vielleicht bist du mit der Titanic gesunken |
| in eine
traumlose dunkle Stille ? |
|
Ich kann dich nicht riechen, |
| du bist
so weit weg. |
| Ich kann
dich nicht seh`n, |
| du hast
dich versteckt. |
| Ich kann
dich nicht hören, |
| du rufst
mich nicht an. |
| Ich kann
es nicht fassen, |
| du denkst
nicht mal dran. |
|
Ich weiß nicht, |
| seit wann
ich dich vermisse, |
| seit
hundert Jahren |
| oder seit
gestern. |
| Meine
dicke Haut |
| hat schon
Risse, |
| bald nehm
ich eine |
| von
deinen Schwestern. |
|
Ich kann dich nicht riechen, |
| du bist
so weit weg. |
| Ich kann
dich nicht seh`n, |
| du hast
dich versteckt. |
| Ich kann
dich nicht hören, |
| du rufst
mich nicht an. |
| Ich kann
es nicht fassen, |
| du denkst
nicht mal dran. |
|
Jedes Weib hat sein Herz |
| auf
demselben Flecken. |
| Ich find
mich schon noch |
| zurecht
auf den Frau`n, |
| du sollst
dich nicht länger |
| vor mir
verstecken. |
| Und das
ich nur mit dir kann, |
| darauf
sollst du nicht bau`n. |
|
Ich kann dich nicht riechen, |
| du bist
so weit weg. |
| Ich kann
dich nicht seh`n, |
| du hast
dich versteckt. |
| Ich kann
dich nicht hören, |
| du rufst
mich nicht an. |
| Ich kann
es nicht fassen, |
| du denkst
nicht mal dran. |