Ich sag dir alles - Pankow

Ich sag dir alles

Pankow

Lyrik

Komp. Jens Jensen

Text: Jens Jensen

Ich sag dir, wann ich geboren bin  
Das war ein Freitag früh um vier
Ich verrat dir auch, wo das geschah,
an einem ort nicht weit von hier
in meinem kleinen himmelbett,
hatt ich einen traum
ein gelbes pferd mit lila punkten
springt durchs grüne gras
dem morgenrot entgegen
und ich, ich stolp´re  lachend hinterher…
das interessiert dich nicht so sehr
ich eß am liebsten schuhkartons,
mit viel majo drauf
meine lieblingshäuserfarbe
ist übermaltes grau
meine zähne tun mir dauernd weh,
oben links hab´ ich ´ne lücke
da passt genau ein eisbein rein,
deshalb brauch´ ich keine brücke
 ich sag dir alles, was du fragst,
ich sag dir das, was du begehrst
wenn du was von mir wissen willst,
dann frag mich doch zuerst .
was ich denn am liebsten trink´,
willst du gerne wissen
am liebsten trink ich, was ich hab´
und danach muß ich pissen
wie groß meine füße sind
und ob ich gerne mambo tanz
du, ich zappel einfach nur so rum
und mein fuß ist wie mein schwanz
 ich sag dir alles, was du fragst,
ich sag dir das, was du begehrst
wenn du was von mir wissen willst,
dann frag mich doch zuerst.
Du willst wissen, ob ich mädchen mag
Oder eher einen mann
Zeig mir doch mal jemand, der das sagen kann
Ich möchte gerne bilder mal´n
Oder marionetten schnitzen,
doch ich guck mir lieber talkshows an
und wie die da so sitzen
 ich sag dir alles, was du fragst,
ich sag dir das, was du begehrst
wenn du was von mir wissen willst,
dann frag mich doch zuerst.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.