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Im Alter weise |
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City |
Lyrik |
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Komp. Toni Krahl / Fritz Puppel |
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Text: Reinhard Griebner |
| Die Tage kommen langsam in die Jahre |
| und irgendwann steht das Signal auf Halt |
| Wer das verdrängt, lügt sich in die Tasche |
| und legt sich selber einen Hinterhalt. |
| Solang das halbgeleerte Glas halbvoll ist, |
| stoß nur nicht an den Tisch an mit Gewalt |
| Nur wenige Leute werden im Alter weise |
| die meisten Leute werden im Alter alt. |
| Die Tage kommen langsam in die Jahre |
| Der Gürtel wird aufs letzte Loch geschnallt |
| der Zug der zeit rollt längst auf toten Gleisen |
| und endet wohl im Niemandsland schon bald. |
| Der Pianist verprügelt das Piano |
| und jeder tanzt den Tanz ums Goldene Kalb |
| Nur wenige Leute werden im Alter weise |
| die meisten Leute werden im Alter alt. |
| Die Tage kommen langsam in die Jahre |
| Mein Visum sagt - begrenzter Aufenthalt. |
| mein Frischsiegel ist längst abgelaufen |
| das macht die Sache bitter, bitterkalt |
| Und eines Tags mit scharf geschliffenem Eisen |
| erwartet mich ein bleicher Typ im Wald |
| Nur wenige Leute werden im Alter weise |
| ich hoffe für mich, ich werde wenigstens alt. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.