Im grünen Schnee

IC

Lyrik

Komp. Ralf Schmidt

Text: Ralf Schmidt

 

Schicke Parolen verlassen die Köpfe
in die Lüge die das Leben erträglich macht.
Kalte Bilder sprengen klirrend die Augen
der verratenen Verräter den Hirten der Nacht
 
In einem Sturm aus grünem Schnee
hast du unsere wehenden Fahnen gesehn`.
Die Schreie die ich mit nach Hause bringe
werden im Siegesgebrüll untergehn`,
wie die Wahrheit im grünen Schnee
 
Unendlich sinnlos verstundet das niemals,
der Hass ist der Sohn der Unwissenheit.
Bekannte Patienten versenden den Kitsch
der die heiligen Kriege gleichgültig verzeiht.
 
In einem Sturm aus grünem Schnee
hast du unsere wehenden Fahnen gesehn`.
Die Schreie die ich mit nach Hause bringe
werden im Siegesgebrüll untergehn`,
wie die Wahrheit im grünen Schnee
 
Die Apokalypse zerrauscht mir die Ohr `n,
das Valium der Worte ist ein Schlag ins Genick.
Die Wände der lautlosen Zimmer taumeln,
in zerschütteten Kellern blieb ein Lachen zurück.
 
In einem Sturm aus grünem Schnee
hast du unsere wehenden Fahnen gesehn`.
Die Schreie die ich mit nach Hause bringe
werden im Siegesgebrüll untergehn`,
wie die Wahrheit im grünen Schnee
 
Auf südlichen Trümmern beschreibt der Tod
sprachlos die Vollendung der Angst,
mit geschorenem Schädel im Flug vom ´Dach
tat ich was du von mir verlangst.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.