|
|
|
Ich denk an die fernen Inseln des Glücks, |
|
friedlich verstorbene Stunden. |
|
Statt deinem nach Seeluft schmeckenden Fell |
|
lecke ich mir meine Wunden. |
|
Wir sind einander so fremd, |
|
das ich frag, |
|
wieso wir im selben Bett schlafen. |
|
Ich denk mir für dich Gemeinheiten aus |
|
und du dir für mich Strafen. |
|
Immer einer öffnet das Fenster |
|
und der andere fängt an zu frier`n. |
|
Immer einer kann`s locker ertragen |
|
und der and`re nur auf allen Vier`n. |
|
Wir zwei reißen nie mehr` ne Blüte vom
Strauch |
|
und zählen die Blütenblätter. |
|
Du atmest deinen, ich meinen Rauch |
|
und keiner hofft noch auf gut Wetter. |
|
Die Liebe ist um, und die Lust ist um, |
|
zwei runtergeblutete Kerzen. |
|
Und jeder des ander`n Publikum |
|
im Theater der boshaften Herzen. |
|
Immer einer öffnet das Fenster |
|
und der andere fängt an zu frier`n. |
|
Immer einer kann`s locker ertragen |
|
und der and`re nur auf allen Vier`n. |
|
Immer einer knipst das Licht an, |
| und der and`re
wird hässlich dabei. |
|
Immer einer macht, das er wegkommt, |
|
und der and`re kommt um statt frei. |
|
Schlag mich lieber tot, |
|
nur tu mir nicht weh. |
|
Sonst werd ich ein Mädchenhasser. |
|
Barmherzig lässt du dich besteigen von mir, |
|
ich schwimm in gefrorenem Wasser. |
|
Das große Gefühl nahm den Weg, den es kam. |
|
Das seltene, wunderbare - |
|
Ich leg meinen Arm um eine Laterne |
|
und kotze sechs Bier und sechs Klare. |
|
Immer einer öffnet das Fenster |
|
und der andere fängt an zu frier`n. |
|
Immer einer kann`s locker ertragen |
|
und der and`re nur auf allen Vier`n. |
|
Immer einer knipst das Licht an, |
| und der and`re
wird hässlich dabei. |
|
Immer einer macht, das er wegkommt, |
|
und der and`re kommt um statt frei. |