In der Nacht

Schöbel

Lyrik

Komp. Frank Schöbel

Text: Burkhard Lasch

 

 

In der Nacht wo ich nicht bei dir bin
Schlafe ich schlecht ein
Ich muss raus geh dann irgendwo hin
Fühle mich allein
Wenn ich dann spür du bist weit von mir
Dann träume ich mich hin zu dir

In der Nacht wo die Sehnsucht im Fieber mich dreht
Halte ich's kaum aus
Und ich seh` oft vom Fenster hinein in die Stadt
In manch fremdes Haus
Und mit jedem Licht dass vor mir erlischt
Such ich dein Gesicht
In der Nacht, in der Nacht wo ich nicht bei dir bin
Hab ich Angst dich zu verlier `n

Ich weiß auch dir fällt `s schwer allein zu sein
Ich weiß du sehnst dich sehr nach Zärtlichkeit
Und andre glauben du lässt dich ein bist du allein

In der Nacht wo ich endlich bei dir bin
Schließen wir uns ein
Und wir hol `n Träume die wir uns gemacht
In dein Zimmer rein
Vergessen die Zeit und regen uns weit
In Stunden die wir nur einmal leben

In der Nacht wo der eine dem anderen gleicht
Wo man nimmt und gibt
Wo im Flug man Himmel und Erde erreicht
Wo man einfach liebt
Leb ich wie ich bin frei und gefangen zugleich
Arm und so reich
In der Nacht wo ich deine Nähe spür
Weiß ich dass ich dir gehör

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.