In die Dunkelheit gehn

J.Walter

 

Lyrik

 

Komp. Arndt Bause

 

Text: Gisela Steineckert

     
     

In die Dunkelheit gehn

nach Kind und Katze sehn
ach komm doch heraus
noch einmal ums Haus
vergeblich giert der Kater
nach dem Vogel
hoch im Baum
das reicht, um zu lachen
und weiter zu machen
na, ist es nicht schön
in die Dunkelheit gehen
 

In der Dunkelheit kippen die Sehnsüchte um

manche findet Erfüllung, manche nicht
die wird stumm
in der Dunkelheit ändert die Angst ihr Gesicht
aber wir sind ja stärker
nein, uns kriegen sie nicht
 

In die Dunkelheit gehen

mal nach dem Wetter sehn
ein Schlaftrünkchen Wein
natürlich zu zwein
die Schwalbenmutter schreit
sich unserem Kater aus dem Weg
das reicht um zu lachen
und weiter zu machen
na, ist es nicht schön
in die Dunkelheit gehen
 

In der Dunkelheit fallen die Worte ganz leicht

es sind andre als alltags, die sind oft zu seicht
in der Dunkelheit tastet die Liebe sich vor
und ich finde im Dunkeln
deinen Mund und dein Ohr

 

In die Dunkelheit gehen

mal nach dem Nachbarn sehen
der Fernseher hält
sie fest in der Welt
die Schwalbenmutter tschilpt
die Kleinen leise in den Schlaf
das reicht um zu lachen
und weiter zu machen
drum lass uns ins Haus
aus der Dunkelheit gehn
 

Der Kater geht rein

gekränkt und allein
da kannst du mal sehn
nun lass uns ins Haus
aus der Dunkelheit gehn

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.