Irgendwo und irgendwann

U.Schikora

Lyrik

Komp. Uve Schikora

Text: Jens Gerlach

In der Stadt, voll Nebelgrau

Regen satt und ohne Blau.
Ging ich her und ging ich hin,
sah nicht mehr wo ich wohl bin.
 

Irgendwo und irgendwann,

wie es einmal war.
Unser Glück in dieser Stadt
irgendwann, aber irgendwie
war das Glück, wie sie, die Stadt
die kein Ende hat.
 

Abend kam, eisig und leer.

Und doch nahm ich meinen Weg
´durch die Stadt und fand kein Ziel,
kühl und flach der Regen fiel.
 

Irgendwo und irgendwann

wie das ganze Land,
unser Traum findet nie mehr statt.
Irgendwann, aber irgendwie
war der Schmerz wie sie,
die Stadt, die kein Ende hat.
 

Bleib wohl nun lang` allein,

kann nichts tun als traurig sein.
Geh wie blind im Schatten,
nie mehr find` ich deine Spur.
 

Irgendwo und irgendwann

waren wir Frau und Mann.
Zweisamkeit in dieser Stadt,
aber irgendwie
bleibt mein Lied  wie sie, die Stadt
die kein Ende hat.
...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.