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| Ein
hübsches Mädchen ist die Jule, |
| sie geht
auch gerne in die Schule, |
| nur eines
finden alle schlecht, |
| das Jule
sich nicht wäscht. |
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Sieht man sie kommen |
| heißt es
"hm", |
| hört man
sie reden |
| heißt es
"Ah", |
| doch
riecht man sie, |
| dann
heißt es "iiih" - |
| denn Jule
wäscht sich nie. |
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Es kam einmal ein
Herr von Thule, |
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der war total
verknallt in Jule, |
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sie brauchte sich
nicht lang zu ziern |
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und ging mit ihm im
Park spazier'n. |
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Er nimmt ihr
Händchen und denkt "Hm", |
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sie seh'n sich an
und flüstern "Ah", |
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Dann kommt er näher
und schreit "Iiiih" |
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- denn Jule
wäscht sich nie. |
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Da muss die Jule
schrecklich weinen, |
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trotz allem fand sie
später einen, |
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der Schnupfen hatte
und nichts roch, |
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so kam die
Hochzeitskutsche doch. |
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Man sieht die
Kutsche und sagt "Hm", |
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man grüßt den
Bräutigam mit "Ah", |
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doch als die Braut
kommt, hört man "Iiiih" |
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- denn Jule
wäscht sich nie. |
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Und wie sie vor dem
Altar sitzen, |
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beginnt der
Bräutigam zu schwitzen, |
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er schnaubte dreimal
- eins - zwei - drei, |
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und schon ist
seine Nase frei. |
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Er schaut zur Jule
und denkt "Hm", |
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er nimmt das
Ringlein und denkt "Ah", |
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er will sie küssen
und schreit "Iiiih" - |
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denn Jule
wäscht sich nie. |
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Da ist 'ne gute Fee gekommen, |
| hat Jule
bei der Hand genommen |
| und
sprach zur Jule: "Sei kein Schwein, |
| steig
in die Badewanne rein." |
| Sie sieht
die Seife und denkt "Hm", |
| sie
wäscht sich richtig sauber "Ah", |
| sie sieht
sich selber und sagt "Ei" - |
| nun ist
die Schweinerei vorbei. |