Kämpfen wie Männer

Gundi

Lyrik

Komp. Michael Naß

Text: Gerhard Gundermann

 

Wenn in den Nächten die Werwölfe schrein,

wer will da ein Lamm sein?
Wenn die Killerameisen marschiern,
die Kammerjäger desertiern,
wenn im Stadtpark die Zombies anrolln,
 verpissen sich die Bulln.
 

Ach, wie gut das niemand checkt,

wer sich hinter den Gespenstern versteckt.
Mein Sohn, zieh dein Grinsen aus,
steig vom Kampfhund ab,
lass uns kämpfen wie Männer, nur du und ich,
 wir zwei, auf dem Schachbrett,
der Sieger gibt einen Malzkaffe.
 

Unter dem kriegs bemalten Gesicht sieht man die arme Seele nicht,

ach wär das Leben nur einmal so, wie im Action Video.
Ach, wie gut das niemand checkt, 
wer sich hinter den Gespenstern versteckt.
 

Mein Sohn, zieh dein Grinsen aus ...

Mein Vater wird alt und schwer
und sein hohes Roß hat ihn lange abgeworfen.
Ich hasse ihn heute nicht mehr, 
aber wir sind auch keine Freunde mehr geworden.
 

Mein Sohn, zieh dein Grinsen aus ...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.