Kalte Augen

R.Bursy

Lyrik

Komp. Ralf Bursy

Text: Michael Sellin

 

Wir waren schon immer ein ungleiches Paar,

du kamst mit den Mädchen nicht gerade gut klar.
vielleicht hast du deshalb Gitarre gespielt.
Und rein in die Kälte der Augen gezielt.
 

Weil kalte Augen sehn die Wunder nie,

die Abenteuerwelt der Phantasie,
wir bekommen was wir sehen woll `n.
Oft weniger doch niemals mehr.
 

Ich hab dich bewundert, das machte mich froh.

Ich wusste im Grunde fühlst du ebenso.
Wir ha`m uns die Meinung ganz locker gegeigt.
Und Risse im Herzen fast offen gezeigt.
Heut` übersehn wir uns ganz raffiniert.
Scheint so als hätten wir nicht viel kapiert.
Der Weg zwischen uns ist mit Sprüchen vermint.
Der Tiefgang hört auf wo das Image beginnt.
 

Doch kalte Augen sehn die Wunder nie,

die Abenteuerwelt der Phantasie,
wir bekommen was wir sehen woll `n.
Oft weniger doch niemals mehr.
 

Riesen und Feiglinge und Helden und Clown `s,

all das steckt tief in uns drin.
So spiel `n wir Theater
und hoffen nur eins wird klar:
Wer wir sind.
 

Kalte Augen sehn die Wunder nie,

die Abenteuerwelt der Phantasie,
wir bekommen was wir sehen woll `n.
Oft weniger doch niemals mehr.
 

Kalte Augen sehn die Wunder nie,

die Abenteuerwelt der Phantasie,
wir bekommen was wir sehen woll `n.
Oft weniger doch niemals mehr.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.