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Oldies Club Wetterau e.V August/September 2010 |
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mit freundlicher Genehmigung von Monika Seyfarth |
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Ostrocker Karat spielte vor textsicheren Fans Das Highlight beim diesjährigen Offenbacher Stadtfest |
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Monika Seyfarth |
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Anlässlich der 15. Offenbacher Woche vom 27. bis 30. Mai 2010 fand am Samstag, dem 29. Mai 2010 eine „Pop und Rocknacht“ statt. Unter anderen Bands, wie den „Gypsys“, und den „Classx“ spielte in einem fast zweistündigen Programm auch die Ostrockgruppe Karat. Hautenge Jeans, Stiefeletten mit Absatz, lange Haare, die Musiker der DDR-Kultband Karat wirkten wie aus der Zeit gefallen. Als gingen die 1980er Jahre niemals vorbei, federn Gitarrist Bernd Römer und Bassist Christian Liebig lässig in den Knien, Sänger Claudius Dreilich wirft sich am Mikrofon in die altbekannte Rockerpose. Die fünf Musiker bieten genau das, was das Publikum erwartet hatte. Hunderte Fans haben sich vor der Bühne im Stadthof versammelt und feiern die Ost-Rocker vom ersten Takt an. „Auch wenn der Sturm dein Dach zerbricht und wenn er dich zur Erde biegt“, schleudert Dreilich seinen Fans entgegen. Und die antworteten aus voller Kehle „steh wieder auf - biet ihm die Stirn, denn er trägt dich weit, wenn du mit ihm fliegst“. Das Publikum sang mit bei dem Lied “Jede Stunde“ - einem der bekanntesten Songs von Karat. Und natürlich haben alle auf ein Lied gewartet „Über sieben Brücken“. Karin, Eddy und ich (Moni) haben dieses Fest live mit erleben können. Für mich war es ein besonderes Fest. So konnte ich doch nie zu DDR-Zeiten Karat live erleben. Es war eine Premiere und ein unvergessener Abend. Wir hatten eine gute Sicht und wir haben sie „zum Greifen nahe“ live erlebt. Die Stimmung war super. Wir als eingefleischte Fans haben schon vor Auftritt der Gruppe auf dem Wege zur Bühne die Musiker abfangen können und haben so Eddy mit Claudius schon einmal in der Kamera aufgefangen. Michael Schwandt schrieb schon fleißig Autogramme. Erfurter Fans kramten dann aus dem Rucksack noch eine DDR-Flagge und hielten diese in die Kamera. Nach Beendigung des Konzertes versuchten wir dann näher zu Karat durchzudringen. Es war ein Kampf, aber es hatte sich gelohnt. Schon während Karat die Bühne verließ und ins Rathaus zum Backstage-Bereich ging, gaben sie den Fans Autogramme und man konnte sogar ein paar Worte wechseln. Wir hatten ja in unserer Ausgabe 71 der OCW-News in der Serie über ostdeutsche Beatgruppen bereits über Karat geschrieben. Ich hatte in weiser Voraussicht mal diese Ausgabe mitgenommen und konnte so im Gespräch mit Karat auf unseren Club aufmerksam machen. Eddy, Karin Pfalzner und ich hatten das ganz große Glück, dank unseres OCW-Mitgliedes Günter Doll, welcher die Band vertraglich hier in Offenbach verpflichtet hatte, von ganz wenigen Fans (glaube es waren so 5-6) mit in den Backstage-Bereich zu gelangen. Da konnte man natürlich noch mehr erzählen von unserem Club und sie erkannten sich ja auch auf den Fotos vom Bericht. Jedes einzelne Bandmitglied freute sich, dass wir über die Band Karat auch in unserem Club berichten. Sie verewigten sich dann sogar mit den Unterschriften in unseren OCW News auf den Seiten des Berichtes. In dem Bericht über Karat stand ja auch, dass der Schlagzeuger Michael Schwandt – zwei Jahre bei den Polars mitgespielt hat (damals hießen sie noch „Blues Vital“ 1793-1975). Ich fragt ihn, ob er Wilfried Woigk von den Polars kennt? Er war sehr erstaunt, dass ihm diese Frage hier jemand in Offenbach stellte. Ja, so klein ist die Welt. Aber er freute sich, von Wilfried zu hören und er richtete mir viele Grüße an ihn aus, es sei eine schöne Zeit bei „Blues Vital„ gewesen. Natürlich kannten auch die anderen Bandmitglieder Wilfried Woigk. Michael Schwandt und Bernd Römer sind Thüringer und alt eingesessene Erfurter. Da ich ja auch aus Thüringen komme und man es natürlich auch hören kann, kamen wir uns gleich sehr vertraut vor. Wiesagt man so schön „die Chemie hat gestimmt“. Bernd Römer meinte zum Abschied zu mir :“Ich muss dich jetzt mal drücken, weil du aus Thüringen bist“. Ich war total „baff“. Aber es war ein wunderbares Erlebnis, das ich, wie ich glaube, nie vergessen werde. Noch bevor Karat das Rathaus wieder verließ, luden sie uns, bzw. wir luden sie zu einem „Fototermin“ ein. Es war ein wunderschöner Abend und wir haben viel erlebt. |