Karawane

NO 55

Lyrik

Komp. Georgi Gogow / Gisbert Piatkowski

Text: Werner Karma

 

Unter den Fenstern zieht die Karawane

zieht durch die Schluchten meiner alten Stadt.
An den Fassaden klebt das Licht des Mondes.
Maskenhaft , ein welkes Blatt.
 

Unter den Fenstern in der Schattentiefe

gehen all die, die vor uns glücklich war `n.
Breit ist der Strom geworden
mit den Jahren.
Und auch wir
woll `n einst da fahr `n.
 

Hörst du das Rascheln der Millionen Schritte,

hab keine Angst, die Nacht ist ihnen leid.
Spürst du die Zeit, wie ein großer Falter
und so sanft , und weich und streich ..
Hinter den Dächern graut ein neuer Morgen,
lass uns hinunter zu den Alten gehen.
Und die noch leben nehmen wir bei den Händen
bis sie sich verstehn.
 

Karawane

Karawane

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.